STADT ALS CAMPUS ist ein Netzwerk von Stadtmachern und Hochschulen mit lokalen Akteuren aus ganz unterschiedlichen Bereichen und zielt auf eine eigendynamische Stadtentwicklung in Partnerschaften zwischen Wissenschaft, Verwaltung, Kultur, Wirtschaft, Wohnungswirtschaft und Initiativen ab.

Vor Ort arbeiten die Akteure in gemeinsamen Projekten, in der Kultivierung neuer Formate und in der Entwicklung perspektivischer Strategien. 
Hier geht es um um Projektentwicklung in machbaren Konstellationen und ohne großen Überbau.

Es entstehen neue Stadt-Orte, lokale Allianzen und kommunale Strategien, die über die üblichen Konstellationen in der Stadtentwicklung hinausgehen. Gerade Städte abseits der sogenannten Kreativmetropolen können auf diesem Wege neue Attraktivität gewinnen.

Stadt als Campus begann 2010/2011 mit Impulsprojekten in Aschersleben, Bernburg, Dessau, Helmstedt und Merseburg. Im Laufe der Zeit hat sich der Kreis der Akteure erweitert. Einige von ihnen haben für ihre Ideen Räume gefunden und sind so „sesshaft“ geworden. Die Verbindung zwischen ihnen ist die ähnlich intensive und kooperative Arbeit mit der Verwaltung, der Wirtschaft und weiteren Beteiligten aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen vor Ort, mit dem Ziel, nachhaltige Veränderungen anzustoßen. Auch in Studienprojekten wird an der Stadt als Campus gearbeitet.

In den letzten Jahren arbeiteten die Initiatoren von Stadt als Campus vor allem in ihren Szenen an der Etablierung des Themas in der Fachwelt, in Ministerien, Hochschulen und Universitäten. Hierzu dienen Dialogformate, Netzwerkkonferenzen, das Buch „Auf dem Weg zur Stadt als Campus“, die gleichnamige Ausstellung sowie Beiträge in Fachmedien.